Bären gewinnen hartes Spiel in Gersthofen
Mit dem ein oder anderen blauen Fleck dürften einige Spieler der VSC Baskets Donauwörth aus Gersthofen zurückgekehrt sein. Zwar mit einem deutlichen und souveränen 60:81-Sieg im Gepäck, doch die ruppige Spielweise der Gersthofener verlangte der Mannschaft um Trainer Benni Vogel alles ab.
Bereits früh im Spiel zeichnete sich ab, dass die Gangart etwas härter werden sollte als gewohnt. Die Donauwörther brauchten drei Minuten, bis Igor Bludshyi mit einem Dreier die ersten Punkte auf die Anzeigentafel brachte. Von diesem Zeitpunkt an lief es deutlich besser, zwar musste Fynn Grabow früh mit 2 persönlichen Fouls auf die Bank, doch das Team kompensierte die Situation hervorragend und konnte 27 Punkte im ersten Viertel erzielen, wohl gemerkt dass man in den ersten 3 Minuten gar nicht punktete. In der Defensive standen die Gäste solide und ließen wenig Gersthofener Aktionen zu.
Im zweiten Abschnitt schafften es die Gersthofener dann, durch ihre Spielweise einen kleinen Bruch ins Donauwörther Spiel zu bringen. Viele Unterbrechungen durch viele Freiwürfe (insgesamt 43 Freiwürfe für Donauwörth) ließen keinen Spielfluss aufkommen. Nachdem die Bären an der Freiwurflinie auch einiges verwarfen, konnten sie sich nicht weiter absetzen, standen in der Verteidigung aber weiterhin stabil und hielten somit den Vorsprung konstant auf 10 Punkte. Highlight war ein „Buzzer-Beater“-Dreier von Jason Frederix.
In der Halbzeit versuchte Trainer Vogel seine Männer zu überzeugen, weiterhin aufs Tempo zu drücken, die Gersthofener mussten hier meistens ein Foul ziehen, da sie das Tempo der jungen Donauwörter nicht mitgehen konnten.
Benedikt Veh macht den Deckel drauf
In der zweiten Hälfte war es ein ähnliches Bild, viele Fouls und Freiwürfe, doch die Gäste kamen damit jetzt besser zurecht. Vor allem „Bedu“ Veh konnte mit 14 Punkten in der zweiten Hälfte und drei erfolgreichen Dreipunktewürfen im letzten Viertel den Deckel drauf machen und den zweiten Sieg im zweiten Spiel eintüten. Aber auch Leon Merkle und Ihor Bludshyi konnten mit ihrem Scoring einen großen Teil zum Erfolg beitragen.
Trainer Vogel nach dem Spiel: „Es war ein unfassbar intensives Spiel, manchmal, so ehrlich muss man auch sein, eine Stufe drüber. 20 Teamfouls zur Halbzeit von Gersthofen, da ist jeder Drive zum Korb schmerzhaft. Aber meine Mannschaft hat sich dem gestellt und sehr stark dagegen gehalten, das muss man auch erst einmal so machen. Wir haben noch ein paar Punkte, wo wir uns verbessern können, aber für das zweite Saisonspiel war das schon gut.“
Nächste Woche sind die Schanzer des MTV Ingolstadt im heimischen Stauferpark zum „Donauwörther-Wiesn-Spiel“ zu Gast. TippOff wie immer um 19:30 Uhr.
Für die Baskets spielten: Torben Sievers (3), Fynn Grabow (11), Leon Merkle (14/2 Dreier), Cono Cirone (2), Benedikt „Bedu“ Veh (23/3), Kilian Schoofs (2), Tom Oertel (2), Thomas Müller, Jason Frederix (3/1), Igor Bludshyi (15/2) und Johannes Lechner (6).

